Vita


PORTFOLIO JAN BENESCH

Jan Benesch Portrait

 

 1971                 geboren in Wien

1991                 AHS-Matura, Eisenstadt

1991-1993       Studium, Ernährungswissenschaften

1993-1996       Fachschule für Keramik und Ofenbau in Stoob

1996                 Geburt meines Sohnes Elias

1996                 Gesellenprüfung (Hafner, Keramiker)

1998                 Geburt meines Sohnes Jakob

1996-2001       Atelier und Werkstatt in Eisenstadt

2001                 selbständig als freischaffender Künstler

                          Atelier und Werkstatt in Siegendorf

2002                 Hafnermeisterprüfung, Firmengründung ( Ofenbau, Keramik)

2014                 Feber, Gründung der Galerie/Atelier Saeli

2015                †  R.I.P

 

Ausstellungen:

2002                ORF-Kulturherbst, Eisenstadt

2003                Artbox Mattersburg

2005                Weingut Kerschbaum / Bgld

2005                Galerie 1990, Eisenstadt

2012                IGNIGENA-feuergeboren Gemeinschaftsausstellung mit Elisabeth Saurugg

                       Galerie Vrtala / Wien 

2012                Artist Run Galerie Natalia Nowakowska / Wien

                       Gemeinschaftsausstellung

2012                Phönix - Galerie Merikon / Wien

2013                Kunstmesse Wolfsberg

2014                Eröffnung der Galerie Saeli in Graz, mit Arbeiten von Elisabeth Saurugg und

                       Jan Benesch   

                       Ausstellung im Schloß Freiberg, in Ludersdorf bei Gleisdorf

                       Ausstellung in Eggersdorf

                       Austellung im Gartenatelier Bella Bayer, Hartberg

                       Ausstellung "Aphrodisia" in der Galerie Saeli, Graz

Bilder zur Ausstellung unter folgendem link:

http://www.virtualnights.com/wien/partybilder/ausstellung-phoenix-jan-benesch.1955552?direction=asc&sort=pos&active=1&limit=19

Rauchbrandkeramik / Phönix / Technik

Rauchbrand

Grundelemente meiner Arbeit sind Erde, Wasser, Luft und Feuer. Das Feuer dient als Energiequelle mit vernichtender als auch reinigender Wirkung. Die in meinen Arbeiten typischen Risse, Sprünge und Abplatzungen symbolisch für Bewegung, Starrheit und Zerstörung, aber auch Reinigung und Erneuerung. Ein immer wiederkehrendes Thema meiner Bilder ist die Wirbelsäule als Symbol für Beweglichkeit bzw. Starrheit des Lebens.

Rauchbrandkeramik – wie der Name schon sagt,
geht es bei dieser Technik um Rauch- und Schmauchspuren, die sich bei entsprechender Brandführung des Holzfeuers, in Form von „Kohlenstoffeinlagerungen“ manifestieren.

Bei den abgebildeten Rauchbrandbildern („Phönix") wende ich eine spezielle Form des Rauchbrandes an. Ausgangspunkt ist bei der Rauchbrandkeramik ein Tonklumpen, der auf eine Plattengröße von ca.2000 x 400 x 3 Millimeter gewalzt, während der Trocknung mit speziellen Steinen geglättet, poliert, teilweise gebrochen, anschließend im E-Ofen gebrannt und schließlich dem Rauchbrand im Holzfeuer unterzogen, wird. Nach dem Brand werden die Teile aus der Asche gehoben, wieder zusammengesetzt, auf einer Holzplatte fixiert und mit Bienenwachs poliert. Bei diesem Feldbrand unter freiem Himmel, den man nicht exakt steuern kann, weil zu viele verschiedene Faktoren (Brennmaterial, Temperatur, Windverhältnisse,…) mitbestimmend sind, entstehen durch die "patriachalische" Wirkung des Feuers, weitere Risse und Abplatzungen, bzw. gehen Teile verloren.

Für mich ist dieser Prozess des Feldbrandes, bei dem ich mir die Kraft der Elemente zu Nutze mache, der spannendste Teil der Arbeit, der nur durch einen respektvollen Umgang mit der Natur ein Bild entstehen lässt und immer wieder die Frage aufwirft, wie die Menschheit mit Mutter Natur umgeht…

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